Roboter gegen Covid-19

Assistenzroboter werden zunehmends weltweit eingesetzt, wobei diese in Italien aktuell dazu verwendet werden, um bei Patienten das Fieber zu kontrollieren, auch ein Krankenhaus in der Lombardei setzt Roboter ein.

Sechs Roboter kümmern sich im Krankenhaus von Varese um das Fieber messen. Es ersetze zwar nicht den persönlichen Kontakt, aber es helfe Zeit zu sparen, erklärt der Krankenhausdirektor. Im Krankenhaus von Varese in Italien werden im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie auch Roboter eingesetzt. Sechs davon stehen in dem Spital der lombardischen Stadt zur Betreuung von zwölf Patienten zur Verfügung. Die mit einer Videokamera ausgestatteten Roboter können unter anderem Fieber messen.

“Die Roboter ersetzen zwar nicht den direkten Kontakt zum Patienten, doch sie helfen uns in einigen Fällen, Zeit zu sparen, was in der jetzigen Notstandsphase besonders wichtig ist”, sagte Francesco Dentali, Direktor der Medizinabteilung des Krankenhauses.

Quelle: REUTERS

Wer ist Paro?

Paro ist eine Kuschelrobbe. Der hochentwickelte Roboter mit dem flauschigen Fell soll vor allem Demenzkranke aufmuntern, Angstzustände reduzieren und bei den Kranken für eine bessere Schlafqualität sorgen. Die therapeutische Robbe reagiert auf Berührung reagiert, gibt Geräusche von sich und bewegt sich.

Wer ist Pepper?

Pepper spricht 136 Sprachen. Er kann tanzen, turnen und singen. Und beim Memory spielen ärgert er sich, wenn er eine falsche Karte aufgedeckt hat. Pepper ist ein hochentwickelter Roboter, der in Krankenhäusern, Pflegestationen und Altenheimen das Pflegepersonal unterstützen soll, indem er Patienten und Bewohner beschäftigt, ermuntert und in Alltagssituationen hilft.

Noch ist der 1,20 Meter große Pepper eine Ausnahme und es gibt bisher nur einige Pilotprojekte, in denen Pepper und andere Pflege-Roboter zum Einsatz kommen. 2017 hat beispielsweise das Uni-Klinikum Schleswig-Holstein als erste Kinderklinik in Deutschland den kleinen Roboter Zora eingeführt. Seit gut drei Jahren besucht Emma, ebenfalls eine kleine Roboter-Dame, in Kiel regelmäßige Wohngruppen, in denen demenzkranke Menschen leben.

Quelle

https://wize.life/news/gesundheit/109491/roboter-in-der-pflege-deutscher-ethikrat-stellt-klare-bedingungen (20-03-24)

Roboter in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen?

Künftig werden in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen mehr Roboter zum Einsatz kommen, um dort das Pflegepersonal zu unterstützen. Welche Aufgaben die Maschinen dort übernehmen sollen und dürfen, ist jedoch unklar. Jetzt hat sich der Deutsche Ethikrat dazu geäußert. Das Gremium hat die Innovationen grundsätzlich begrüßt, aber auch Grenzen aufgezeigt.

Heutige Pflegeroboter, selbst wenn es sich vielerorts noch um Prototypen handelt, sind bereits weit entwickelt. Sie können per Gesichtserkennung ihr Gegenüber analysieren und sie reagieren auf Berührung. Streicheln die Patienten Pepper über den Kopf, kichert er wie ein kleines Kind. Aber dürfen und sollen Pflegeroboter überhaupt so menschlich sein? Ist das nicht der erste Schritt, der letztendlich dazu führt, dass Patienten künftig nicht mehr mit Menschen, sondern mit Maschinen interagieren müssen.

Ein anderes Szenario, das eine weitere Frage aufwirft: Man stelle sich nur einmal vor, dass Arztbesuche bei Senioren, die noch zu Hause wohnen, nur mehr digital oder über Telepräsenzsysteme abgewickelt werden. Werden dadurch die Menschen nicht noch weiter sozial isoliert?
Gewohnheiten kennen lernen

In einer Stellungnahme im März hat sich der Deutsche Ethikrat nun dieser Fragen angenommen. Grundsätzlich spricht sich das Gremium für den Einsatz von Robotern und KI in der Pflege aus. Roboter könnten in der Pflege einen “wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und der Arbeitsqualität im Pflegebereich leisten”, heißt es in dem Beitrag.

Allerdings setzt der Ethikrat hier auch klare Grenzen. Die Roboter dürften zwischenmenschliche Beziehungen keinesfalls ersetzen oder gegen den Willen der Pflegebedürftigen eingesetzt werden. “Soziale und emotionale Bedürfnisse” dürften nicht “überwiegend im Umgang mit Begleitrobotern” gestillt werden, die Gefühle lediglich simulierten, heißt es in der Stellungnahme.

Das Gremium warnt zudem davor, dass Roboter nicht dazu dienen dürfen, Personalengpässe in der Pflege auszugleichen. “Bezüglich des Gesundheitssystems gibt es die Sorge, dass die hohen Kosten für die Einführung von robotischen Assistenzsystemen zu Mittelkürzungen im Personalwesen oder anderen wichtigen Pflegebereichen führen könnten”, erklärt das Gremium. Auch mit Blick auf die Finanzierung dürfte die Anschaffung der sogenannten Robotik nicht die Kürzung von Geldern in anderen Bereichen der Pflege führen.

Quelle

https://wize.life/news/gesundheit/109491/roboter-in-der-pflege-deutscher-ethikrat-stellt-klare-bedingungen (20-03-24)

Robolove – sind Roboter die besseren Partner?

Derzeit werden menschenähnliche Maschinen gebaut, die die Mimik von Menschen ganz glaubwürdig nachahmen, d. h., die  Herstellung humanoider Roboter ist schon weit fortgeschritten. Die meisten Androiden beziehungsweise Humanoiden sind dabei weiblich und entsprechen den Fantasien ihrer männlichen Entwickler.

Im Film “Robolove” kommen WissenschafterInnen zu Wort, die mit ihren Robotern unterschiedliche Realitäten abbilden und verschiedene Bedürfnisse befriedigen wollen. In diesem Film wird gefragt, wie Menschen damit umgehen wollen, dass sie sich in Zukunft auf Maschinen einlassen müssen, die ihnen vormachen, menschlich zu sein. Wie werden die Kinder damit umgehen, dass sie sich emotional an Roboter binden, die niemals widersprechen?

Die neuen Gehirn-Computer-Schnittstellen

Die neue Generation von Gehirn-Computer-Schnittstellen verändern die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine:

  • Gehirn-Computer-Schnittstellen sollen eine Kommunikation des Menschen mit einem Computer ermög­lichen.
  • Ein solches Gehirnimplantat erlaubt, motorische Befehle eines Querschnittsgelähmten etwa durch einen Roboterarm umsetzen zu lassen.
  • Statt in den motorischen Cortex eines Patienten implantiert man die Schnittstelle in jenes Gehirnareal, in dem die Intention zur Bewegung entsteht.

Roboter sollen auch riechen lernen

Mit Hilfe eines neuromorphen selbstlernenden Chips sollen in Zukunft auch Roboter Gerüche wahrnehmen können, indem dieser Chip die Struktur und elektrischen Aktivitäten eines menschlichen Gehirns nachahmt, um so unterschiedliche Gerüche zu erlernen und gefährliche Stoffe am Duft zu erkennen.

Mit Hilfe von 72 chemischen Sensoren, die unterschiedliche Charakteristika aufzeichnen, trainierte man den Algorithmus auf zehn unterschiedliche Gerüche, sodass der Testchip schließlich in der Lage war, mit weit weniger Trainingsproben als bisherige Chips genau zwischen ihnen zu unterscheiden. Neuromorphe Chips versuchen dabei die Struktur des Gehirns so weit wie möglich zu erhalten, um durch diese enge Nachahmung die Lerneffizienz der Chips zu verbessern (Imam & Cleland, 2020).

Literatur

Imam, Nabil & Cleland, Thomas A. (2020). Rapid online learning and robust recall in a neuromorphic olfactory circuit. Nature Machine Intelligence, 2, 181-191.

Pepper in Linz in der Raiffeisenlandesbank auf der Landstraße

Aus den OÖN vom 11. März 2020 kann man entnehmen, dass Raiffeisenlandesbank neu auf der Landstraße eröffnet, und zwar am 3. März auf und ersetzt damit zwei Innenstadtfilialen. Das neue Kundencenter ist eine “Vorzeige-Bankstelle, , ein das Kundencenter vereint Kundenorientierung, Beratungsqualität und digitales Know-how.
Das Besondere: In der Bankstelle begegnen Besucher in den ersten drei Wochen dem Roboter “Pepper”, der über verschiedene Geldthemen informiert. Aber auch digitale Infoterminals sowie ein Immobilien-Informationsbrett stehen zur Verfügung.

Pepper

Roboter für Hundehäufchen

In einer Gartenzeitschrift konnte man lesen, dass es tatsächlich einen Roboter gibt, der Hundehäufchen aufspürt und auch gleich beseitigt.
In Anlehnung an Rasenmähroboter hat ein amerikanisches Unternehmen einen Hundekot-Einsammelroboter entwickelt („Robotic Poop-Scooper“).
Das an einen Mini-Traktor erinnernde Gefährt bewegt sich über die Rasenfläche, spürt mittels Kamera und Sensoren die Häufchen der Vierbeiner auf und sammelt sie mittels Kralle ein. Welche Gartenbereiche er abfahren soll, ist mittels Begrenzungskabel vordefiniert.